03. November 2022 - Lena Kuder

Starten wir die Medienrevolution!

Erfahrung ist nicht das, was einem zustösst. Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustösst. Aldous Huxley

Wie kann es sein, dass einst so seriöse und kritische Medien wie etwa die taz oder Der Spiegel das Corona-Narrativ nachgebetet, an der Angstmacherei und Zahlenakrobatik festgehalten und alles, was dem offiziellen Narrativ widerspricht, ausgeblendet und abgewertet haben?

Wie kann es sein, dass heutzutage 18’000 Freie – das sind zwei Drittel des redaktionellen Personals – das Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks produzieren, dabei ohne festen Vertrag arbeiten und keinen Kündigungsschutz geniessen?

Wie kann es sein, dass ein Grossteil der ehemaligen Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, aus Angst vor Diffamierung ihre Kritik anonym äussern muss?

Wie kann es sein, dass die Verbindungen zwischen den Leitmedien, Politik und Wirtschaft inzwischen so eng sind, dass viele Medien ihre Unabhängigkeit nahezu vollends eingebüsst haben?

Kritische Menschen mögen inzwischen zu dem Schluss gekommen sein, dass der Journalismus und insbesondere auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert werden müssen. Wir brauchen Medienrevolutionäre, die unabhängig sind von Verlagsvorgaben, politischer Couleur, dem von den Redaktionen vorgegebenen Meinungskorsett und Lobbyisten.

Der Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dr. Michael Meyen, fordert einen vollkommen neuen Journalismus. Detailliert erklärt der Medienforscher in seinem Vortrag «Die Medien-Matrix», wie diese Matrix funktioniert und wo genau ihre Schwachstellen sind.

Meyen nimmt diesen Zustand nicht einfach so in Kauf, sondern er nutzt sein Wissen, um etwas zu ändern. So bietet er zusammen mit seiner Frau kostenlos Kurse für angehende Journalisten an. Sein Ziel ist es, unabhängige, kritische Journalisten auszubilden. Ein sehr hehres Ziel, wie ich finde, denn dies kann schon ein wichtiger Baustein für eine unbedingt notwendige Medienrevolution sein. Bleiben auch Sie stets kritisch und verlieren Sie nie Ihren revolutionären Geist.

Herzlich

Lena Kuder

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