15. August 2022 -

Protestanten denunzieren Protestbewegung

Auweia! Einst haben sich die Protestanten gegen die Tyrannei der katholischen Kirche gestellt. Zu Zwingli’s Zeiten spalteten sie sich deshalb von der katholischen Kirche ab.

Heute sind die Protestanten von damals auch nicht immer über jeden Verdacht erhaben. Die Evangelische Landeskirche betreibt heute unterem anderem auch eine eigene Sekteninfostelle, die Relinfo heisst. Genutzt wird diese, um die «Parallelgesellschaft», die dank Graswurzle, Urig oder den Freiheitstrychlern entstanden ist, als gefährliche Bewegung abzustempeln. Auch der Tagesanzeiger stimmte dieser Einschätzung am 4. August zu.

Nur zur Erinnerung: Diese Bewegungen sind vor allem entstanden, weil unsere Politiker, die Behörden und Hauptmedien total versagt haben. Die Willkür wurde entfesselt, und die Intransparenz und Ignoranz, die sich während der sogenannten «Pandemie» manifestierten, sind nach wie vor an der Tagesordnung.

Zum Thema «Treu und Glauben»: Unsere Menschen- und Verfassungsrechte wurden spätestens zu Beginn dieser «Pandemie» auf dem Scheiterhaufen der Rechtsstaatlichkeit angezündet.

Big-Pharma, Big-Money, Big-Tech regieren bis in unsere Körpersäfte hinein. Zudem verlangt der Staat eine unterwürfige Gehorsamkeit, wie sie von Gessler zu Wilhelm Tells Zeiten überliefert wurde. Damals musste man, so heisst es, Gesslers Hut grüssen, der auf einer hohen Stange hing.

In einer Brandrede in Altdorf hat Christoph Pfluger 2021, u.a. der Initiator von Transition-News, diesen erzwungenen Gruss mit dem heutigen Zwang des Maskentragens verglichen.

Pfluger war auch derjenige, der den Begriff «offene Parallelgesellschaft» mitgeprägt hat. Mit ihm entstand eine «neue protestantische Bewegung», gemeinsam mit Prisca Würgler gründete er die Graswurzelbewegung.

Doch zurück zur Sektenberatungsstelle Relinfo. Betrachtet man deren Schlussfolgerungen etwas genauer, muss man diesen Menschen sogar dankbar sein. Denn ihre Arbeit wirft die Frage auf, was eine Sekte ist und wie sie definiert wird. Ich empfehle Ihnen diesbezüglich einen Beitrag im Speakerscorner von Transition-News.

Denn eines ist klar: Das Verhalten der «Pandemie»-Manager offenbart Züge einer Sekte, wie eine Checkliste der Sektenberatungsstelle Infosekta zeigt. Die Merkmale dieser Liste mit 15 Punkten und die Kommentare dazu.

Eine Frage bleibt als Schlussfolgerung: Welche Rolle hat sich die reformierte Kirche für den Herbst wohl auf die Brust geschrieben?

Lassen wir uns nicht an der Nase herumführen!

Herzlichst

Daniel Gamper

0 0

Newsletter

Beiträge
Loading the player...
26.02.2024
Loading the player...
26.02.2024
Loading the player...
09.02.2024
Loading the player...
09.02.2024
Beiträge-Archiv

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2024 - TransitionTV

Netiquette

Die Kommentare dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Wir handhaben die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.