21. Juli 2022 -

Hitzewelle

Es ist heiss. Ja. Das kann im Juli vorkommen. Als erste Meldung in den Nachrichten heute morgen wurde ein nationaler Hitzeschutzplan gefordert.

Es soll – wie so oft – vermittelt werden: Hier gibt es ein grosses Problem, und das System, die Regierung, die Herrschenden kümmern sich darum und lösen es! Was ich von diesem Konzept halte, habe ich ja schon in meinem Newsletter «Ich habe fertig» geschrieben.

Ich sage voraus: Auch in den nächsten 20 Jahren wird es mitunter im Juli oder August Hitzewellen geben! Und daran werden die Herrschenden nichts ändern können. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Der beste Schutz vor Hitze im Sommer und Kälte im Winter ist ein gut gedämmtes Haus.

Ein Wort zum Klimawandel – ein heikles Thema, ich weiss: Hier scheiden sich die Geister. Ja, das Klima ändert sich. Seit Bestehen der Erde. Vor etwa 60 – 20 Millionen Jahre war es mindestens 5 Grad wärmer als heute. Zu der Zeit gab es noch keine Menschen.


Temperaturverlauf der Erde, aus Wikipedia

Ja, der Mensch hat einen Einfluss auf die Umwelt, also auch auf das Klima. Ich bin dafür, die Natur zu schützen und Energie zu sparen (und tue das auch), wer ist das nicht? O.k., Milliardäre, die nur zum Spass in den Weltraum fliegen.

Simplifizierende Phrasen wie «Der menschengemachte Klimawandel» suggerieren, der Mensch sei die alleinige Ursache des Klimawandels. Das ist Unfug. Vielleicht liegt sein Einfluss über 50%, das weiss aber kein Mensch!

Leider gibt es einige einflussreiche, selbsternannte «Weltretter». Diese bilden sich ein, genau zu wissen, was zu tun ist. Merkwürdigerweise sollen wir – nicht sie selbst – unseren Wohlstand einschränken. Und brav das tun, was sie empfehlen.

Was wir mit Sicherheit wissen: Asbest, Neonicotinoide, DDT, und unzählige weitere Stoffe sind gesundheitsschädlich. Trotzdem werden diese Stoffe weiter produziert. Was spricht dagegen, sie komplett zu verbieten? Es gibt ja niemanden, der behauptet, Asbest sei gesund – und trotzdem werden jedes Jahr weltweit 2 Millionen Tonnen davon produziert.

Eine vom Pesticide Action Network (PAN) durchgeführte Analyse ergab sogar, dass die Zahl der mit Pestiziden kontaminierten Früchte in Europa in den letzten neun Jahren um 53 Prozent gestiegen ist.

«Für uns ist klar, dass die Regierungen nicht die Absicht haben, diese Pestizide zu verbieten, egal, was das Gesetz sagt.»
PAN Europe-Aktivistin Salomé Roynel

Eine gute Nachricht zum Schluss: Einige besonders gefährliche Gifte wurden 2004 verboten beziehungsweise deren Nutzung eingeschränkt. Die vorbildliche Konvention heisst «Stockholmer Übereinkommen». Sie wurde von 152 Staaten unterzeichnet, leider nicht von den USA und Italien.

Herzlich

Ihr Lars Ebert

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