13. März 2022 - Lena Kuder

Hinter tausend Stäben

So wie dem Panther im Gedicht von Rainer Maria Rilke geht es vielen von uns heute. Unser Blick ist nach zwei Jahren Covid-Diktatur müd’ geworden. Eisern kämpfen wir mit Worten, Demonstrationen und Gesprächen dafür, dass unsere Freiheit nicht vollends hinter tausend Stäben stirbt.

Um wieder eine lebenswerte Welt hinter den tausend Stäben der Corona-Profiteure zu entdecken, ist ein «Little Reset» notwendig. Dabei hilft es, sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschliessen, eigenes Gemüse auf einem kleinen Stück Land anzubauen und vor allem bewusst und achtsam zu sein.

In seinem Essay «Der Impfmoment, Teil III» schärft der Autor Paul Kingsnorth dieses Bewusstsein. Er wirft einen Blick zurück auf die Geschichte und macht deutlich, dass die Coronakrise den alten Kampf zwischen Mensch und Maschine auf eine krude Weise an den Tag legt.

Wir werden hineingesteuert in eine digitale Welt mit QR-Codes, Gesichtserkennung und digitaler Währung. Biometrische Werte zählen mehr als Moral und Vernunft. Hinter tausend Stäben wartet eine sterile, technisch gesteuerte Welt, die wenig Platz für empathische und sensible Menschen bietet.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein grosser Wille steht.

Einst war unser Gang weich und geschmeidig, denn wir meinten, frei zu sein. Zumindest in der westlichen Welt lebten wir noch vor zwei Jahren in der Annahme, unsere Freiheit weitestgehend ausschöpfen zu können. Nun ist der Radius zusammengeschrumpft.

Auf der Suche nach einem Quäntchen Freiheit sind einige meiner Freunde nach Paraguay ausgewandert. Viele von ihnen haben Kinder, denen sie ein massnahmen- und impffreies Leben ermöglichen möchten. Fernab von Geimpften, die befürchten müssen, durch die Gen-Injektionen zu verdummen: Studien legen nahe, dass die Covid-Gen-Präparate das menschliche Erbgut verändern könnten.

Zugegeben, nicht jeder kann aus diesem Covid-Käfig ausbrechen, doch kann sich jeder bewusst darüber werden, von welcher Kraft sein Tanz getragen ist. Jeder kann seinen grossen Willen in die Welt tragen – so wie all die mutigen, freiheitsliebenden Menschen, kritischen Wissenschaftler, Lehrer und Eltern sowie Journalisten, die ihren Berufsethos nicht verraten wollen.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

Wir möchten diesen Vorhang für Sie offenhalten und ihnen Bilder vermitteln, die ihnen helfen, die Fakten einzuordnen. Lassen Sie diese Bilder in Ihrem Herzen weiterleben. Helfen Sie uns mit einer Spende, diesen Vorhang aufzuschieben.

Herzlich,

Lena Kuder

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