23. Mai 2022 - Wiltrud Schwetje

«Friss oder stirb»

Die Agenda der Great-Reset-Akteure ist perfekt durchgeplant. Wir werden von allen möglichen Seiten angegriffen. Alle Veränderungen, die wir derzeit erleben, haben nur ein Ziel: demokratische Gesellschaftsstrukturen aufzulösen und der Welt ein totalitäres System nach chinesischem Vorbild überzustülpen. Über allem wabert die digitale Identifizierung der gesamten Menschheit, ID2020 (hier, hier, hier, hier und hier).

Selbst wenn man das weiss, staunt man immer wieder, wie perfide diese Ziele im Schatten der inszenierten «Pandemie» und des Ukraine-Kriegs derzeit Form annehmen. Beide Ereignisse provozieren unter anderem die Verteuerung und Knappheit von Nahrungsmitteln – und die ist gewollt.

Kürzlich gab der Enthüllungsjournalist Corey Lynn Einblicke in das neue «Lebensmittelsystem», das Teil dieser neuen Weltordnung ist. In seinem Artikel entlarvte er ein organisiertes, direkt kriminell wirkendes Netzwerk:

«Die Globalisten kontrollieren bereits den grössten Teil des Geldes. Sie sind dabei, die Energieversorgung so schnell wie möglich in Systeme zu lenken, in die sie selbst investiert haben, sie haben drastische Massnahmen ergriffen, um die Lebensmittelindustrie zu kontrollieren. Und wenn sie die Lebensmittel kontrollieren, können sie die digitale ID nutzen, um den Zugang zu kontrollieren.»

Liegt der Journalist mit seiner Einschätzung falsch? Keineswegs! In der vergangenen Woche wurde darüber informiert, dass im Iran «digitale Gutscheine» für subventioniertes Brot und andere Lebensmittel eingeführt werden.

Um diesen Schritt rechtfertigen zu können, erhöhte Präsident Ebrahim Raisi die Kosten für Brot, Speiseöl, Hühnerfleisch, Eier und Milch um bis zu 300 Prozent. Gleichzeitig liess er seine Bürger wissen, dass er die bisherigen staatlichen Brotsubventionen – von denen viele arme Menschen abhängig sind – kürzen werde.

Schuld seien die durch den Ukraine-Krieg enorm steigenden Weizenpreise und das Öl-Embargo der USA, das der iranischen Wirtschaft schade, argumentierte der Staatschef. Subventioniertes Brot soll es deshalb nur noch auf Basis von biometrischen Ausweisen geben. Später werden auch andere Nahrungsmittel ins Programm aufgenommen.

Dieses Ausweissystem, mit dem die «digitalen Gutscheine» nun vereint werden, wurde schon 2015 angeschoben. Die Karte enthält einen «Smart Chip» und speichert biometrische Daten, einschliesslich Iris-Scans, Fingerabdrücken sowie Gesichtsbildern – und sie wird bereits für den Zugang zu einer Vielzahl von Behördendiensten genutzt.

Eine clevere Strategie: Wer nicht verhungern will, muss den Totalübergriff auf seine Person akzeptieren, er hat keine andere Wahl. Im April erreichte die Inflation im Iran 39,2 Prozent, die Not der Menschen wächst im gleichen Tempo.

Im TV pries Raisi die Vorteile seines reformierten Subventionssystems an:

«Heute werden Subventionen verschwendet, die Menschen sind Zeugen von Korruption und Diskriminierung in diesem Bereich. Wie können wir das weiter zulassen? Die Menschen und die Elite drängen uns, die Wirtschaft zu reformieren, und wir sind entschlossen, dies zu tun.»

Beeindruckend, dass alle politischen Entscheidungsträger der Welt das machen, was die «Elite» sich wünscht. Selbst in arabischen Staaten, von denen man erwarten würde, dass sie diesem Club der Ultrareichen eher skeptisch gegenüberstehen. Das unterstreicht, wie mächtig dieses Kartell ist. Es steht über politischen Systemen, sogar Religionen. Ähnliche Projekte in anderen armen Ländern sind zu erwarten.

Was derzeit im Iran geschehe, sei die Verwirklichung eines alten Rockefeller/UNO/WEF-Programms, konstatierte das Onlineportal Ejército Remanente. Was nicht durch «Impfung» erreicht wurde, werde jetzt mit Nahrungsmittelpässen durchgedrückt.

Im Laufe der letzten Woche gab es noch weitere Meldungen, die klarmachen, dass die digitale Versklavung auf dem Vormarsch ist. Das ID2020-Projekt wird überall vorangetrieben: So wurde am Flughafen von Miami gerade die biometrische Gesichtserkennung eingeführt.

Und in Nigeria können Bürger ihr Handy nur noch nutzen, wenn ihre SIM-Karte mit der «Nationalen Identifikationsnummer» verknüpft ist. Im April wurden 73 Millionen SIM-Karten blockiert. Auch ein digitales Zentralbankgeld hat Nigeria mit IWF-Unterstützung schon.

Nur gut, dass es überall auf dem Planeten unabhängige Journalisten gibt, die ihren Job mit Herzblut machen. So bleiben die Manöver der Diktatoren wenigstens nicht völlig im Verborgenen.

Herzlich

Wiltrud Schwetje

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