08. März 2022 - Rafael Lutz

Es braucht mehr als nur Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser, ich bin immer wieder fasziniert, wie schnell die mediale Aufmerksamkeit von einem Thema zum nächsten springen kann. Noch vor wenigen Wochen sprach alle Welt über «Corona», doch mittlerweile ist der Ukraine-Krieg längst ins Zentrum der Weltöffentlichkeit gerückt. Auch wir von Corona-Transition haben wiederholt darüber berichtet. Das hat uns nicht nur Lob eingebracht.

Einzelne Leser kritisierten, dass wir uns zu weit aus dem Fenster gelehnt hätten. Dass wir unsere «Kernkompetenz» vernachlässigten: Nämlich kritisch über die Massnahmen zu berichten. Dafür habe ich Verständnis. Gleichzeitig muss ich entgegenhalten: Es war nie unsere Absicht, nur über «Corona» zu berichten. Das C-Thema wird von beschränkter Dauer sein. Anders sieht es hinsichtlich der Überwachung und Kontrolle der Bürger aus.

Wir können davon ausgehen, dass autoritäre Massnahmen problemlos wieder implementiert werden können. Ganz egal, ob ein Virus, der Klimawandel, Cyberangriffe, Terrorismus, Krieg oder was auch immer als Vorwand bekämpft werden soll. Wir beabsichtigen deshalb, uns thematisch noch breiter aufzustellen und dabei mehr eigene Akzente zu setzen. Deshalb werden wir demnächst unter dem neuen Namen Transition News auftreten.

Wie es der Name suggeriert, bleiben wir ein Nachrichtenportal. Allerdings sollen zusätzlich mutmachende Geschichten mehr Gewicht bei uns erhalten. Denn Nachrichten sind wichtig, und ebenso wichtig ist es, aktiv zu werden. Unzählige Menschen arbeiten gegenwärtig am Aufbau einer besseren Welt, und die Optimisten und Macher dieser Zukunft dürfen nicht zu kurz kommen.

Als Nachrichtenportal sehen wir uns verpflichtet, Zusammenhänge und Hintergründe aufzuzeigen. Und mindestens einer davon ist, dass Überschneidungen zwischen den Verantwortlichen des Corona-Regimes und denjenigen, die im Ukraine-Krieg auf Eskalation setzen, an verschiedenen Orten sichtbar sind.

Ein Beispiel hierfür ist die Organisation Avaaz, die regelmässig Bürger-Petitionen betreibt und eigenen Angaben zufolge auch gegen «Desinformation» kämpft. Dabei lässt sich die Organisation regelmässig in die geopolitischen Ziele der Westmächte einspannen. 2011 lancierte die Organisation unter anderem eine Kampagne gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi. Die Organisation warb für eine Flugverbotszone in Libyen und unterstützte die darauffolgende NATO-Bombardierung des nordafrikanischen Staates.

Gegenwärtig bekennt Avaaz Flagge im Ukraine-Krieg. Wladimir Putin, der seit dem 24. Februar 2022 einen Krieg in der Ukraine führt, ist in den Augen der Organisation allein dafür verantwortlich. Mittels einer Kampagne fordert Avaaz nun «die Regierungen in aller Welt» auf, sich für die «Ukraine» und gegen Putin einzusetzen. Eine solche Kampagne suchte man 2014 vergeblich, als die ukrainische Regierung den Krieg gegen die Separatisten in der Ostukraine gestartet hatte.

Avaaz-Mitgründer Jeremy Heimans lancierte zu Beginn der «Pandemie» zudem das Projekt Share Verified mit. Das Projekt der Vereinten Nationen setzte sich zum Ziel, falsche Information bezüglich Covid-19 zu bekämpfen. Unterstützt wurde das Ganze von Pierre Omidyar, dem Gründer von e-Bay. Omidyar finanziert seit Jahren oppositionelle Medien in Ländern, in denen die US-Administration die Regierung zu destabilisieren gewillt ist.

Herzlich

Rafael Lutz

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