15. Juli 2022 - Lars Ebert

Erschrecken und Hoffnung

Es gab als Reaktion auf meinen letzten Newsletter ein paar entrüstete Zuschriften. Es war also wohl nicht allen Lesern klar, dass der Text nicht ernst gemeint war.

Ich gebe zu: Das hat mich ein wenig erschreckt. Offenbar sind absolut abstruse Massnahmen inzwischen vorstellbar. Ein Leser befürchtete, Lauterbach könnte die Idee mit der tödlichen Sonne aufgreifen und die Massnahmen sofort umsetzen.

Auch andere Berichte und Erfahrungen ernüchtern mich. Ich war bei einem Schulabschlussball. Und ich hatte den Eindruck, die anwesenden Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte verdrängen die Probleme komplett, die einem jeden Tag ins Gesicht geschleudert werden.

Es erinnerte ein bisschen daran, dass die Kapelle auf der Titanic bis zum Schluss gespielt haben soll. Das ist einerseits verständlich – niemand hält es aus, sich ständig mit Krieg, Wirtschaftskrise und Krankheit zu beschäftigen.

Andererseits hilft Verdrängung ja auf Dauer nicht weiter. Wir brauchen die Jugend dringend beim Aufbau von konkreten Alternativen zum aktuell herrschenden System. Viele junge Menschen denken offenbar, der Zug ist abgefahren, man kann eh nichts mehr retten. Ob stundenlange Smartphone–Nutzung diese Ansicht bestärkt?

Erschreckend ist auch, dass Anthony Fauci nach allen Skandalen rund um die Themen HIV/Aids und Gain–of–function–Forschung immer noch der wichtigste Gesundheitsberater der US-Regierung ist. Siehe unser Interview mit John Lauritsen.

Mit einem Feindbild kann man viel Geld und Macht anhäufen, sei es ein Virus oder ein feindlicher Machthaber.

Die gute Nachricht: Das Thema Gesundheit hat das Potential, die Menschheit aufzuwecken. Der Irrweg der «herrschenden» Medizin wird ja immer offensichtlicher. Wenn man gesund bleiben will, ist es sinnvoller, sich und seinen Körper zu stärken, als «böse» Viren zu vernichten. Was nicht ausschließt, in speziellen Fällen auch mal ein Antibiotikum einzusetzen.

Auch innerhalb der etablierten Wissenschaft gibt es zwei Hauptrichtungen. Natürlich gibt es Wissenschaftler die sich anpassen, und mit Blick auf Forschungsgelder das herrschende Narrativ unterstützen. Aber es gibt eben auch Wissenschaftler, die unbeirrt saubere Forschung machen.

Und es gibt etablierte Medien, die auch kritisch berichten. Der Film «Insektenkiller» von Arte über die giftigen Neonicotinoide ist ein sehenswertes Beispiel.

Es gibt eine einfache Faustregel: Wenn viel Geld im Spiel ist, ist Misstrauen angezeigt. Beipiele: Impfungen und Insektengifte – ich vermeide bewusst das Wort «Pflanzenschutzmittel». Interessant ist doch, dass die Empfehlungen bei Aids zur Stärkung des Körpers sich teilweise mit den Empfehlungen bei Covid-19 decken: Vitamine, Selen, Zink, N-Acetylcystein (NAC). Alles sehr preiswerte Mittel.

Herzlich

Ihr Lars Ebert

0 0

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2022 - TransitionTV

Netiquette

Die Kommentare dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Wir handhaben die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.