04. April 2022 - Wiltrud Schwetje

Die ultimative Kontrolle

Im ersten spanischen Lockdown, in dem die Menschen fast drei Monate lang wie Tiere in ihre Häuser und Wohnungen gesperrt und ihnen sogar verboten wurde, Spaziergänge an der frischen Luft zu machen, hatte ich viel Zeit, mich mit den Hintergründen der «Pandemie» zu beschäftigen.

Wie besessen surfte ich durch das weltweite Netz. Immer auf der Suche nach Informationen, die mir dabei helfen würden, den kollektiven Irrsinn besser zu verstehen, der sich um mich herum manifestierte. Dabei stolperte ich oft zufällig über Artikel oder Videos, die sich im Nachhinein als wichtige Teile des Corona-Puzzles entpuppten.

Anfang April 2020 lernte ich Larry Fink kennen, den Chef der Vermögensverwaltung BlackRock. Bis dahin hatte ich mich nie mit ihm beschäftigt. Meinen Horizont erweiterte eine Galileo-Reportage vom Juni 2017. Darin wurde Fink als «Schattenmann, der die Welt regiert» betitelt. Man sagte ihm nach, er habe sich schon in der Wirtschaftskrise 2007/2008 in direkt unverschämter Art und Weise bereichert.

Ein spannender Beitrag, der mich daran erinnerte, dass Fink dem spanischen Finanzblatt El Economista am 31. März 2020 ein Interview gewährt hatte. Das, was Fink sage, lasse niemanden kalt, schrieb die Zeitung. Sein jährlicher Brief an die Aktionäre werde immer sorgfältig auf Ideen und Strategien hin untersucht. Das Interesse sei derzeit noch grösser angesichts der Unsicherheit, die durch die Pandemie in der Weltwirtschaft entstanden sei.

In seinen 44 Jahren Erfahrung im Finanzsektor habe er so etwas noch nie gesehen, verkündete Fink. Die Corona-Krise werde eine «Neubewertung der Weltwirtschaft» einleiten. Auch werde sie Einfluss haben auf die Art und Weise, wie wir arbeiten, einkaufen, reisen und Beziehungen pflegen. «Wenn wir aus dieser Krise herauskommen, wird die Welt anders sein», orakelte der Vermögensberater.

Übrigens eine beliebte Aussage in dieser Phase der Massenpsychose. Auch der ehemalige US-Aussenminister Henry Kissinger (hier und hier) oder UN-Generalsekretär António Guterres (hier) waren auf Linie.

Gleichzeitig drohten sie an, dass Corona die Welt digitaler machen werde und sie in Brand setzen könnte. Zwangsläufig musste man sich fragen, woher sie das wussten. Was mir damals schon auffiel: Die Propaganda-Attacken der Corona-Hauptakteure wurden zeitgleich in Mainstream-Medien unterschiedlicher Sprachen publiziert.

Fink prophezeite bei El Economista noch:

«Die wirtschaftliche Erholung wird schnell verlaufen, der Markt wird kolossale Möglichkeiten bieten.»

Zwei Jahre später wissen wir, wer sich durch die Corona-Inszenierung «kolossal» bereichert hat. Fink ist einer von ihnen. 2017 hatte Galileo ihn als den «Vier-Billionen-Dollar-Mann» bezeichnet, heute verwaltet BlackRock zehn Billionen.

Larry Fink gehört zu einem Kartell, das mächtiger ist als jede Regierung der Welt. Einige der obersten Ziele dieser Mafia sind die Kontrolle von Daten und die Einführung der digitalen Zentralbankwährung.

Am 24. März 2022 beglückte Fink seine Aktionäre erneut mit seiner jährlichen Einschätzung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftslage. Wenig überraschend der Inhalt des Schreibens. Hauptaussage: Die Ukraine-Krise könnte «die Entstehung einer bargeldlosen Gesellschaft beschleunigen».

Natürlich beweihräucherte der Vermögensberater eingehend die grossartigen Vorteile des globalen digitalen Zahlungssystems. Und glasklar ist schon jetzt, wer davon profitieren wird.

Doch was bedeutet die Einführung der digitalen Währung für uns? Für all die Menschen, denen in diesem grausamen Great Reset-Drehbuch die Sklavenrolle zugeteilt wurde. Der österreichische Kommunikationsexperte Dr. Roman Braun brachte es in einem Video auf den Punkt:

«Die digitale Währung ist die ultimative Kontrolle (…) Repression wäre so günstig wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte.»

Der «Ottonormalverbraucher» verstehe das nicht, sagte Braun. Er denke, das kenne ich ja schon, ich habe eine Kreditkarte. Er verstehe den radikalen Unterschied nicht. Noch könne er sich alles kaufen, wenn er Geld auf seinem Konto hätte. Bei der digitalen Währung sei das nicht mehr so. Die müsse man bilateral betrachten. Man habe zwar ein Konto, aber selbst wenn ein Guthaben drauf wäre, heisse das nicht, dass man es jederzeit benutzen könne.

Denn im digitalen System kann leicht von oben herab gesteuert werden, welche «Produktgruppen» für den Kontoinhaber zugänglich sind. Wenn man dann ein schlechtes «Social Rating» hat – wie wahrscheinlich alle Corona-Kritiker – könnte das direkte Folgen haben.

Braun erklärte das an einem Beispiel: Wenn man zu einer Querdenker-Demo in Berlin wolle, könne man sich rund um diesen Termin kein Ticket mehr für den Bus, die Bahn oder das Flugzeug kaufen – und bekomme nur noch für zehn Euro Benzin.

«Dann ist das verwirklicht, was Rothschild gesagt hat: Geld ist die mächtigste Armee der Welt. Das ist das Schreckgespenst, das wir vielleicht sehen können. Wir haben keine Angst vor dem Virus, wir haben Angst vor diesen politischen Szenarien, die jeden Tag immer näher kommen. Das ist die ultimative Kontrolle.»

In unserer WhatsApp-Gruppe die «Humorbasierten Coronas», die eine Freundin am 1. April 2020 sozusagen als Aprilscherz gründete, hatten wir das Thema schon zu Beginn des Virusalarms am Wickel. Wir kamen zu dem Schluss, dass wir dann wieder tauschen müssten. Hat’s ja auch schon mal gegeben.

Herzlich

Wiltrud Schwetje

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