19. Oktober 2022 - Torsten Engelbrecht

Die nahezu unverzeihliche Dämonisierung der «Ungeimpften»

Die Gemeinschaft derjenigen, die sich gegen eine [Corona-]Impfung entschieden haben, stellen die am stärksten diskriminierte Gruppe dar, der ich jemals in meinem Leben begegnet bin. Marlaina Danielle Smith

Die eingangs zitierte Marlaina Danielle Smith ist nicht irgendwer, sondern seit wenigen Tagen Premierministerin der kanadischen Provinz Alberta. Und die 51-jährige spricht aus, was überfallig ist, weithin ausgesprochen zu werden – und dies in ihrer ersten Pressekonferenz in ihrem Amt.

Denn die «Dämonisierung der Ungeimpften», die etwa auch der kalifornische Anwalt Michael P. Senger in einem Beitrag auf seinem Substack-Kanal The New Normal scharf kritisiert, muss einfach jedem, dem Menschenrechte und ein friedvolles Zusammenleben am Herzen liegen, einen Schauder über den Rücken laufen lassen.

So gibt es, man kann es nicht oft genug wiederholen, keine Placebo-kontrollierte Studie, die zeigt, dass auch nur eine der Covid-Geninjektionen Nichtstun überlegen ist. Und jetzt musste Janine Small, Präsidentin von Pfizer International Developed Markets, vergangenen Montag im Europaparlament auch noch konzedieren, dass das Unternehmen vor Erhalt der Notfallzulassung für seinen mRNA-«Impfstoff» nie getestet hat, ob dieser eine Virus-Übertragung verhindert.

Dazu schreibt Senger in seinem Substack-Beitrag «A Look Back at the Demonization of the Unvaccinated» («Ein Blick zurück auf die Dämonisierung der Ungeimpften») Folgendes:

«Obwohl die Tatsache, dass die Covid-mRNA-Impfstoffe die Übertragung nicht verhindern, kurz nach ihrer Einführung aus den Daten mehr als deutlich hervorging, war dieser Mythos eine Hauptrechtfertigung für Impfpässe und eine der Hauptursachen für die beispiellosen Angriffe auf diejenigen, die die Covid-Impfstoffe im Jahr 2021 ablehnten. Und die Attacken halten bis heute an. Die Regierungen übten diesen Druck nicht nur durch ihre Politik aus, sondern in vielen Fällen nutzten Politiker und Beamte ihr Amt, um die soziale Stigmatisierung von Ungeimpften bewusst zu schüren.»


Quelle: Substack-Seite von Michael P. Senger

Zudem könne «keine Regierung auch nur im entferntesten erwarten, dass sich alle Menschen impfen lassen», so Senger weiter. «Vor allem dann nicht, wenn es sich bei dem betreffenden Impfstoff um eine neuartige Gentherapie handelt.»

Vor diesem Hintergrund erscheint ein «eindringlicher Appell an die Impfgegner» wie der von Angela Merkel Mitte 2021, den sie mit dem Satz krönte «Je mehr geimpft sind, umso freier werden wir wieder sein», besonders «spooky».


Quelle: welt.de

Besonders «spooky» auch deshalb, weil der damaligen Bundeskanzlerin, seinerzeit eine der wichtigsten politischen Personen weltweit, bewusst gewesen sein muss, was jedem auch nur einigermassen gebildeten Menschen bei ihrer Ausssage sofort in den Sinn kommt: nämlich die Nazi-Parole «ARBEIT MACHT FREI», die in Grossbuchstaben über die ganze Breite des Eingangstors des Konzentrationslagers Auschwitz prangt.


Quelle: nzz.de

Und es blieb ja, wie wir alle wissen, bei weitem nicht bei derlei Appellen. Die erwähnte frischgebackene Premierministerin der kanadischen Provinz Alberta, Marlaina Danielle Smith, rief ihren Zuhörern dazu Folgendes ins Gedächtnis:

«Ich glaube nicht, dass ich jemals in meinem Leben eine Situation erlebt habe, in der jemand entlassen wurde oder seinen Kindern nicht beim Hockeyspielen zuschauen durfte, einen Angehörigen in der Langzeitpflege im Krankenhaus nicht besuchen durfte oder nicht in ein Flugzeug steigen durfte, um entweder das Land zu durchqueren, um seine Familie zu sehen oder sogar über die Grenze zu reisen. Die Ungeimpften sind also die am stärksten diskriminierte Gruppe, die ich je in meinem Leben erlebt habe.

Das ist ein ziemlich extremes Ausmass an Diskriminierung, das wir erlebt haben. Ich will die Diskriminierung, die ich bei den anderen von Ihnen erwähnten Gruppen gesehen habe, nicht abtun, aber gerade im letzten Jahr war dies eine aussergewöhnliche Zeit, und ich möchte, dass die Menschen wissen, dass ich das inakzeptabel finde. Wir werden keine segregierte Gesellschaft auf der Grundlage einer medizinischen Entscheidung schaffen.»


Marlaina Danielle Smith, seit dem 11. Oktober Premierministerin der kanadischen Provinz Alberta, bei ihrer ersten Pressekonferenz; Quelle: Youtube-Kanal von CTV News

Senger wiederum erinnert daran, dass Beamte in vielen Ländern vorgeschlagen hätten, «Ungeimpfte mehr für die Gesundheitsversorgung zahlen zu lassen, sie ganz aus dem nationalen Gesundheitssystem auszuschliessen oder auch die Krankenhäuser zu veranlassen, die ungeimpften Patienten als letzte zu versorgen oder ihnen sogar die medizinische Versorgung ganz zu verweigern». Für Senger handelt es sich hier um ein «ziemlich eindeutiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit».

Auch hätte es Bestrebungen gegegeben, Ungeimpften die Notfallversorgung zu verweigern – «und schockierenderweise wird diese abscheuliche Idee, die Notfallversorgung nach dem Impfstatus zu ordnen, auch heute noch vorgeschlagen».

Senger schliesst seinen Beitrag mit folgenden eindringlichen Worten:

«Die Tatsache, dass einige gesunde junge Menschen dazu gezwungen wurden, eine Injektion zu erhalten, die zu ihrem Tod oder zu schweren Verletzungen führte, obwohl die Daten zeigten, dass der Nutzen die Risiken nicht überwiegt, ist eine unverzeihliche Tragödie.»

Hoffen wir, dass wir nicht nur einander doch noch irgendwie werden verzeihen können, sondern sich ein solches Verzeihen auch in entsprechenden Taten zeigen bzw. in selbige münden wird. Bei der Politik, gerade auch in einem Land wie Deutschland, ist da tragischerweise noch extremst viel «Luft nach oben» ...

Alles Gute – trotz allem!

Torsten Engelbrecht

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