22. August 2022 - Daniel Gamper

Der Weg zum Frieden

Gestern Nachmittag packte ich die Gelegenheit beim Schopf: Ich bekam eine Kurznachricht von einem guten Freund mit der Einladung, einen Ausflug nach Walendstadtberg zum Paxmal zu unternehmen. Pax bedeutet auf lateinisch Frieden.

Bereits anfangs Woche ging mir der Begriff Frieden durch den Kopf. Mir war klar, dass ich heute Donnerstag darüber schreiben werde. Frieden ist nicht nur das zentrale Thema aller kritischen Bürgerrechtsbewegungen, sondern aus meiner Sicht auch deren zentrale Geisteshaltung.

Diese Haltung ist umso wichtiger, weil wir von der Regierung und den Medien massiv manipuliert werden. Viele Menschen befinden sich in einer Massenpsychose. Es handelt sich um eine Art Angriff aus dem Inneren des Systems auf unsere Meinungsfreiheit, auf das Selberdenken und auf uns selbst als geistige Wesen.

Zurück zum Ausflug ins berühmte Heidiland, in die Berglandschaft der Churfirsten. Diese Gegend hat mich schon seit der Kindheit auf Wanderungen immer wieder fasziniert. Wir entschieden uns für einen kurzen Fussmarsch, da es bereits später am Nachmittag war.

Angelangt beim Paxmal stand das eindrückliche Kunstwerk aus Marmor, Granit und Mosaik vom Künstler Karl Bickel passend in der Berglandschaft. Bickel hatte das Denkmal nach einer Tuberkulose-Krankheit, welche er in der oberhalb gelegenen Höhenklinik kurierte, während 25 Jahren von 1924 bis 1949 erbaut. Er versprach während seines Klinikaufenthaltes, wenn er die Krankheit überstehen würde, dieses Friedensmal zu bauen.

Friede, im Altdeutschen auch «Fridu» genannt, bedeutete Freundschaft oder Schonung. Ein heilsamer Zustand der Stille und der Ruhe. Die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung, besonders auch von kriegerischen Themen; all jene, mit welchen man versucht, uns durch eine Massenpsychose «schachmatt» zu setzen.

So eindrücklich der Besuch des Paxmals auch gewesen ist, es war nicht nur der schöne stille Ort in den Bergen. Es war der Moment selbst: Ein Anstoss mich mit dem eigenen «inneren Frieden» zu verbinden.

Gibt es auch bei Ihnen solche Orte und Momente?

Herzlichst

Daniel Gamper

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