23. Januar 2022 - Christian S. Rodriguez

Das Hin und Her des Verschaukelns

Liebe Leserinnen und Leser, erstaunlich, wie nun in vielen Ländern zurückgerudert und gelockert wird. Begründet werden diese Schritte vor allem mit «wissenschaftlichen Erkenntnissen», die jedes Schulkind schon vor zwei Jahren hätte wissen können. Kritische Fragen und sogar Grippe-Vergleiche scheinen nun plötzlich nicht nur für Querdenker und Verschwörungstheoretiker erlaubt zu sein.

In der Schweiz ist Gesundheitsminister Tigrillo «optimistisch», dass das Covid-Zertifikat bald abgeschafft werden könnte. Da bin ich besonders gespannt, ob, wann und wie konsequent diese Massnahme zurückgenommen wird – spielt sie doch eine Schlüsselrolle in der ganzen Plandemie. Um es in der Sprache des Polit-Strategen James Carville auszudrücken: «It’s the E-ID, stupid!» Die digitale Identität muss unbedingt aufgehalten werden, und das können wir auch schaffen.

Aber lassen wir uns nicht verschaukeln von den vermeintlichen Kehrtwenden der Regierungen. Ihnen kann man kein Wort glauben – einmal gelogen, immer gelogen. Vergessen Sie auch nicht, dass die Pandemiemanager wesentlich höher oben in der Fressordnung hocken. Und dass sie psychologische Kriegsführung betreiben: Einen Schritt vor – und zwei zurück. Die Schritte zurück zur Beschwichtigung, nicht als Rückzug. Ein bisschen Druck aus dem Dampfkochtopf rauszunehmen, verhindert, dass die Lage zu schnell und unkontrolliert eskaliert, denn es brodelt gewaltig, weltweit.

Hingegen unsere demokratisch legitimierten Regierungsmarionetten und Parlamentarier werden zunehmend weniger Lust verspüren, sich die Finger zu verbrennen, während die Volkswirtschaften mutwillig abgefackelt werden. Der öffentliche Rückhalt für diesen kollektiven Suizid könnte irgendwann in Schall und Rauch aufgehen, das sollte nun langsam jedem dämmern, der noch von einer glorreichen Fortsetzung seiner politischen Karriere träumt.

Aber selbst, wenn der ganze Corona-Betrug auf der Stelle beendet würde – die angerichteten Schäden sind kaum wieder gutzumachen. Die Lawine, die losgetreten wurde, rollt. Johnson, Biden und die anderen Trantüten werden sie nicht aufhalten, das ist weder ihr Ziel noch ihre Rolle. Einige der politisch Involvierten werden jetzt einfach versuchen, einigermassen glimpflich davonzukommen. Aber dabei müssen sie wirklich ganz gute Miene zum bösen Spiel machen.

Sicher ist, dass das offizielle Pandemie-Narrativ in nächster Zeit noch mehr aufgemischt und durcheinandergebracht wird. Gut möglich, dass die Corona-Debatte im Mainstream bald wie ein riesiger, zertrampelter Ameisenhaufen wirkt.

Das Erfreuliche daran: Journalisten, Politiker und normale Bürger müssen jetzt wieder ihr Gehirn einschalten, um Schlagzeilen, Fakten und Widersprüche einzuordnen, die bislang tabu waren. Das könnte manchen durchaus helfen, Einsicht zu erlangen. Lassen wir uns überraschen – gerne auch positiv!

Herzliche Grüsse

Christian S. Rodriguez

0 0

Newsletter

Beiträge

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2022 - TransitionTV

Netiquette

Die Kommentare dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Wir handhaben die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.