29. Dezember 2021 - Wiltrud Schwetje

Ausschalten und abtauchen

Liebe Leserinnen und Leser, vor Weihnachten hatte ich zehn Tage Corona-frei. Sofort habe ich den Laptop zugeklappt, W-Lan und Handy ausgeschaltet. In den ersten drei Tagen war das noch ungewohnt, ich habe ziemlich oft gezuckt. Nicht mal schnell zu schauen, ob eine wichtige Nachricht der Aufmerksamkeit bedurfte, fiel mir schwer. Doch diese deutlichen Anzeichen der Abhängigkeit konnte ich bald überwinden.

Zum Zeitvertreib habe ich Ausflüge in die Berge oder ans Meer gemacht. Dabei neue Landstrassen kennengelernt, auf denen ich ganz ohne Navigationssysteme mitten durch die herrliche Natur aus dem tiefsten Hinterland an die Costa de la Luz gelangt bin. Immer dem Sonnenstand und dem Bauchgefühl nach. Vielleicht nicht gerade zeitgemäss, aber entspannend.

Mir gefällt, wenn man auf 30 Kilometern holpriger Bergstrasse nur einem Auto oder Radfahrer begegnet, denn ich gehöre zu denen, die gerne rumtrödeln und ständig anhalten. Ich pflücke Rosmarin, Thymian oder Wildblumen und kraxle auch mal eine Bergkuppe hoch, um mir den Wind um die Nase blasen zu lassen und ein wenig über schöne Täler und Hügel zu schauen. Die Natur ist eine wahre Energiequelle.

Ein etwas abgedroschenes Sprichwort sagt, der Weg sei das Ziel. Diese Redensart, die Konfuzius zugeschrieben wird, hat es sogar bis auf Postkarten geschafft. Trotzdem glaube ich, dass viel Wahres an diesen Worten ist.

Und vielleicht müssen wir den ganzen Corona-Irrsinn auch so nehmen. Dazu gehört, sich auf dem Weg Auszeiten zu gönnen und sich der ziemlich geistesgestörten Informationsflut und ständigen Erreichbarkeit zu entziehen. Seinem Handy eine Pause zu verordnen, hat noch einen anderen Vorteil: man kann nicht überwacht werden.

Denn wie «böse» Verschwörungstheoretiker es schon im April 2020 orakelt haben, könnten Musks Satelliten-Armada und der Ausbau des 5G-Netzes während der Lockdowns solchen Kontrollvorhaben dienlich sein.

Gerade in der vergangenen Woche hat die kanadische Regierung zugeben müssen, dass sie seit Beginn der «Pandemie» die Bewegungsdaten von 33 Millionen Bürgern heimlich ausspioniert hat – und dies auch in den nächsten Jahren fortsetzen will. Nun, nachdem die illegale Nummer aufgeflogen ist, will man das «offen und transparent» tun.

Wollen wir wetten, dass nicht nur Justin Trudeau diese staatliche Willkür hat walten lassen? Also macht es durchaus Sinn, sein Handy dementsprechend zu behandeln. Denn klar ist, dass es im Corona-Drehbuch eine elementare Rolle spielt. Je weniger abhängig man von ihm ist, umso besser. Obendrein tut etwas Abstand zu ihm den Nerven gut und ärgert die Kontroll-Freaks.

Nur für den Fall, dass man als selbstdenkender und freiheitsliebender Mensch deren Unmut auf sich gezogen haben sollte …

Herzlich

Wiltrud Schwetje

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